Schlammpeitzger-Vorkommen bestätigt.
Nachdem es den Aktiven des ASV Dauernheim im Zuge eines Arbeitseinsatzes im November 2008 gelungen ist, den vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzger in einem Graben auf der rechten Nidda-Seite nachzuweisen, wurde der anerkannte Fischökologe und Mitarbeiter des Frankfurter Senkenberg-Institutes, Dr. Egbert Korte, auf die Dauernheimer Gewässer aufmerksam.
Jetzt, nach der Winterruhe der Fische, sollte das Vorkommen des Schlammpeitzgers bestätigt werden. Während die ausgelegten Reusen im rechtsseitigen Graben diesmal leer blieben, gelang es Dr. Korte, diesmal links der Nidda, zwei der sehr seltenen Tiere zu fangen. Damit dürfte eindeutig klar sein, das der Schlammpeitzger, der in Hessen zuletzt Anfang der 90er Jahre in einem Lebensraum nachgewiesen werden konnte, auch in Dauernheim überlebt hat.
Bilder: Dr. Egbert Korte und der Vorsitzende des ASV Dauernheim, Michael Walter, beim Stellen der Reusen.