Jahreshauptversammlung 2010
Die Jahreshauptversammlung der IG Nidda fand am 20.Februar im Anglerheim in Karben statt.  Neben Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit u.s.w. gehörten die Berichte zu den Tätigkeitsbereichen der IG Nidda zu den zentralen Themen.

So kümmert sich Rjurik Nentwig  aktuell um die Vermittlung zwischen dem Angelverein Gronau und der Stadt Bad Vilbel, sowie um die Lösung des Kormoranproblems in Zusammenarbeit mit den Verbänden. Auch Jürgen Lungwitz ist an der Lösung des Kormoranproblems aktiv beteiligt.

Ein anderes seiner Projekte ist der Anschluss des Nidda-Altarms in Bonames. Er hat auf die Wichtigkeit  der Besatz- Fangmeldungen sowie die regelmäßigen Gewässerproben hingewiesen. Bei der Bildung der Hegegemeinschaften werden diese Daten benötigt.

Für die Vereine die an der gemeinsamen Befischung teilnehmen, wird der Fang, der an Fremdgewässer getätigt wurde, an den Gewässerwart Heinz Göbel oder an Jürgen Lungwitz gemeldet. Nach der gesammelten Erfassung werden die Daten an die Vereine zurückgemeldet um so Ihre Gewässer beurteilen zu können.

Gottfried Lehr berichtet von der Renaturierung in Bad Vilbel und natürlich auch von der Wiederansiedlung der Meerforelle. Die finanzielle Unterstützung hierfür ist gesichert. 8000 Meerforellen sind 2009 in die Usa eingesetzt worden. Um die Wandermöglichkeiten für die Meerforelle und andere Fische zu gewährleisten werden für die relevanten Zeiten die Wehre in Frankfurt abgesenkt. G.Lehr betonte noch einmal dass die Meerforelle nicht entnommen werden darf.

Ein weiterer Tätigkeitsbereich von Gottfried Lehr ist das Schneiderprojekt, welches schon angelaufen ist. Die Vermehrung der Fische muss beobachtet werden. Die Zahlen von Döbel und Gründling sind rückläufig, der Bestand von Elritze und anderen selteneren Arten hat zugenommen, was auch auf die Renaturierungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ erging ein Vorschlag von Rjurik Nentwig zur Vereinigung von IG-Nidder und IG-Nidda, um im Verband mehr zum  Gewässeraufbau beitragen zu können. Er erläuterte die übliche Vorgehensweise zur Bildung der Gemeinschaft aus rechtlicher Sicht. Des Weiteren erklärte er, wie künftig die Hegegemeinschaften der IG-Nidda aussehen werden.